Badewanne Aus Bauplatten Bauen: Eine Anleitung Für Diy-Enthusiasten
Warum eine Badewanne aus Bauplatten?
Die Idee, eine Badewanne aus Bauplatten zu bauen, mag zunächst ungewöhnlich klingen. Doch es gibt gute Gründe, warum immer mehr Menschen auf diese Alternative zur herkömmlichen Badewanne setzen.
Zum einen sind Bauplatten extrem robust und langlebig. Anders als herkömmliche Badewannen aus Acryl oder Stahlblech, die durch Kratzer, Abplatzungen oder Rost schnell unansehnlich werden können, behalten Bauplatten selbst nach Jahren ihre Optik und Haltbarkeit.
Zum anderen ist eine Badewanne aus Bauplatten äußerst individuell gestaltbar. Anders als bei vorgefertigten Badewannen aus dem Handel kann man bei einer selbstgebauten Badewanne die Größe, Form und Farbe ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten.
Die Materialien
Um eine Badewanne aus Bauplatten zu bauen, benötigt man zunächst einmal die passenden Materialien. Hier eine Übersicht:
- Bauplatten aus Hartschaum oder Styropor
- Wasserfeste Beschichtung (z.B. Flüssigmembran)
- Glattspachtel
- Dichtband
- Abflussgarnitur
- Armaturen
Die Bauanleitung
Schritt 1: Planung
Bevor es ans Bauen geht, sollte man sich eine genaue Planung erstellen. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Badewanne später ausreichend Platz im Badezimmer finden muss und auch die Anschlüsse für Abfluss und Armaturen berücksichtigt werden müssen.
Schritt 2: Zuschnitt der Bauplatten
Nach der Planung kann man mit dem Zuschnitt der Bauplatten beginnen. Hierbei sollte man besonders darauf achten, dass die einzelnen Platten perfekt zusammenpassen und später keine Lücken entstehen.
Schritt 3: Verkleben der Bauplatten
Nachdem die Bauplatten zugeschnitten sind, können sie miteinander verklebt werden. Hierfür eignet sich am besten ein spezieller Montagekleber, der wasserfest ist und eine hohe Haftkraft aufweist.
Schritt 4: Beschichtung auftragen
Nachdem die Bauplatten miteinander verklebt sind, kann man mit der Beschichtung starten. Hierfür eignet sich am besten eine Flüssigmembran, die wasserfest und gleichzeitig flexibel ist. Diese wird in mehreren Schichten aufgetragen und glattgespachtelt.
Schritt 5: Dichtband anbringen
Um später eine 100%ige Dichtheit zu gewährleisten, sollte man nun ein spezielles Dichtband anbringen. Dieses wird um die gesamte Badewanne herum angebracht und sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in den Unterbau eindringen kann.
Schritt 6: Abflussgarnitur und Armaturen montieren
Nachdem die Badewanne komplett beschichtet und abgedichtet ist, kann man nun die Abflussgarnitur und Armaturen montieren. Hierbei sollte man besonders darauf achten, dass alles perfekt sitzt und keine Undichtigkeiten entstehen.
Schritt 7: Trocknungszeit einhalten
Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen sind, muss man der Badewanne noch ausreichend Zeit zum Trocknen geben. Hierbei sollte man sich unbedingt an die Angaben des Herstellers halten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Fazit
Wer eine Badewanne aus Bauplatten bauen möchte, benötigt zwar etwas handwerkliches Geschick, aber mit der richtigen Anleitung ist dies durchaus machbar. Der Vorteil einer selbstgebauten Badewanne liegt vor allem in der individuellen Gestaltungsmöglichkeit und der Langlebigkeit des Materials. Wer also auf der Suche nach einer Alternative zur herkömmlichen Badewanne ist, sollte sich eine Badewanne aus Bauplatten durchaus einmal genauer anschauen.
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